Am Wochenende des 25. und 26. April fand ein zweitägiger Erste-Hilfe-Kurs für Jägerinnen und Jäger statt, der deutlich über die üblichen Inhalte hinausging. Neben den klassischen Grundlagen, die auch zum Erwerb eines Zertifikats führten, stand vor allem der Praxisbezug im Mittelpunkt. So wurden typische Unfallbilder aus dem jagdlichen Alltag – von Verletzungen beim Holzmachen über Schnittwunden und offene Brüche bis hin zur Ernstfall-Schussverletzung – intensiv besprochen und in verschiedenen realitätsnahen Szenarien geübt. Besonders wertvoll war dabei, dass die Kursteilnehmenden selbst abwechslungsreiche Szenarien entwickeln konnten und sich gegenseitig vor neue Herausforderungen stellten.
Die Teilnehmenden nahmen nicht nur wichtiges theoretisches Wissen mit, sondern konnten vor allem praktische Fähigkeiten trainieren, um im Ernstfall ruhig und sicher handeln zu können. Das durchweg positive Feedback zeigte, wie gut die Inhalte verständlich, kompakt und gleichzeitig sehr praxisnah vermittelt wurden.
Ein herzlicher Dank gilt der Kursleiterin und Organisatorin Frau Bettina Schimmelpfennig für die engagierte und gelungene Durchführung dieser wichtigen Fortbildung.
Darüber hinaus wurde besprochen, welche Erste-Hilfe-Ausrüstung im Jagdrucksack sinnvoll mitgeführt werden sollte. Auch der sichere Umgang mit den jeweiligen Hilfsmitteln wurde praktisch geübt, um im Ernstfall wertvolle Zeit gewinnen zu können.
Ergänzend wurden zudem nützliche Apps vorgestellt, die insbesondere bei Notfällen im Wald oder unwegsamem Gelände eine hilfreiche Unterstützung sein können.
Der Kurs hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig regelmäßige Auffrischungen sind. Umso mehr wird dazu ermutigt, zukünftige Angebote dieser Art zahlreich wahrzunehmen und aktiv zu unterstützen.




